In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Krefeld lädt die Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft (GDCF) Krefeld – Niederrhein e.V. sehr herzlich ein zum Vortrag von

Herrn Ronald Kiwitt M.A.

„Das Pekinger Kunstquartier 798 und die Anfänge der zeitgenössischen chinesischen Kunst“

am Mittwoch, 20. März 2019, 19:00 Uhr in der VHS Krefeld, Von-der-Leyen-Platz 2.

Nach dem Ende der Kulturrevolution (1966-1976) und dem stetigen Wirtschaftswachstum der Volksrepublik China erlebte auch die chinesische Kunstszene seit den 1980 und 90er Jahren einen enormen Schub. Erste zeitgenössische Kunstausstellungen wie die China Avantgarde (Peking 1989) waren das Ergebnis der neuen Öffnungspolitik, jedoch sollten diese avantgardistischen Strömungen mit den Ereignissen am Tian’anmen Platz ein abruptes Ende finden. Erst in den 1990er Jahren etablierte sich schließlich der Begriff der ‘zeitgenössischen  chinesischen Kunst’ u.a. durch gezielte Ankäufe seitens ausländischer Diplomaten und Sammler. Aufsehen erregende Ausstellungen junger chinesischer Künstler im In- und Ausland folgten. Erste international agierende Galeristen eröffneten ihre Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe der Künstlerstudios jener ehemaliger Industriegebiete und Lagerzentren, die am Rande der chinesischen Hauptstadt angesiedelt waren und sich nun schnell zu großen kommerziellen Galerievierteln wie das 798 Dashanzi ausweiteten.

In dem Vortrag werden die Anfänge dieser rasanten Bewegung im historischen Kontext rekonstruiert und die signifikante Bedeutung des Künstlerviertels 798 dargestellt.

Der Referent, Ronald Kiwitt, M.A., studierte Ostasiatische Kunstgeschichte und Sinologie an der Freien Universität Berlin mit einem Auslandsstudium an der Beijing Language & Culture University (2004-2005). Mehrjährige Tätigkeit in der zeitgenössischen chinesischen Kunst- und Kulturszene.

Ronald Kiwitt hat von 2010-2017 in Peking & Shanghai gelebt mit folgenden Tätigkeitsschwerpunkten: 2010-2012 Direktor der Alexander Ochs Galerie Peking, 2012-2014 persönlicher Berater und Kurator einer chinesischen Privatsammlung (heute: HOW Art Museum Shanghai & Wenzhou), 2014-2016 Auktionsmanagement bei Christie´s China und Eröffnung der Repräsentanzen in Shanghai & Peking, 2017-2018 Lehrauftrag an der Freien Universität Berlin, Ostasiatische Kunstgeschichte. Seit 2019 ist Ronald Kiwitt Mitarbeiter im Times Art Center Berlin, internationale Filiale des Times Art Museums Guangzhou, China.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Abendkasse: 6 Euro. Für Mitglieder der GDCF Krefeld – Niederrhein e.V. ist der Eintritt frei.

 

 

 

 

 

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